Bonitätsprüfung: So wird deine Schufa-Bonität eingeschätzt
Aktualisiert am 20.11.2025 · BobbyCheck Redaktion
Die Bonität beschreibt deine Kreditwürdigkeit – also, wie wahrscheinlich es ist, dass du Rechnungen und Kreditraten pünktlich zahlst. Banken, Kreditvermittler und Vermieter nutzen Bonitätsinformationen, um Entscheidungen zu treffen.
Eine gute Bonität kann dir bessere Konditionen bei Krediten, Kreditkarten oder Mobilfunkverträgen sichern. Eine schwächere Bonität führt dagegen häufig zu höheren Zinsen oder sogar Ablehnungen.
Welche Faktoren beeinflussen deine Bonität?
Die genaue Berechnung unterscheidet sich je nach Auskunftei (z. B. Schufa, CRIF). Typischerweise fließen aber unter anderem folgende Faktoren ein:
- Zahlungsverhalten: Pünktliche oder verspätete Zahlungen (Kredite, Miete, Rechnungen).
- Einkommen & Stabilität: Regelmäßige Einnahmen, Art der Beschäftigung.
- Bestehende Schulden: Laufende Kredite, Kreditkartenrahmen, Dispo.
- Verhältnis Einnahmen zu Ausgaben: Wie viel vom Einkommen bleibt übrig?
- Kreditanfragen: Häufige Nachfragen in kurzer Zeit können sich negativ auswirken.
Bonität berechnen (vereinfachter Rechner)
Gib deine monatlichen Einnahmen, Ausgaben und bestehenden Schulden an. Wir berechnen daraus einen vereinfachten Bonitätswert in %, der dir zeigt, wie viel finanzieller Spielraum bleibt.
Tipps zur Verbesserung deiner Bonität
Mit ein paar einfachen Schritten kannst du deine finanzielle Situation und damit auch deine Bonität Schritt für Schritt verbessern:
- Pünktlich zahlen: Rechnungen, Miete und Kreditraten immer fristgerecht begleichen.
- Schulden abbauen: Hohe Raten und unnötige Kredite nach und nach reduzieren.
- Kreditanfragen bündeln: Nicht zu viele Anfragen in kurzer Zeit stellen.
- Kreditkartenauslastung senken: Möglichst nicht dauerhaft am Limit zahlen.
- Daten prüfen: Einmal im Jahr kostenlose Auskunft bei Auskunfteien (z. B. Schufa) anfordern und falsche Einträge korrigieren lassen.