Stromkosten sparen: 15 praktische Tipps für deinen Haushalt

Aktualisiert am 20.11.2025 ·

Die Strompreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen – aber mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du deine Stromrechnung spürbar senken, ohne auf Komfort zu verzichten. In diesem Ratgeber zeigen wir dir 15 praxisnahe Tipps, mit denen du sofort starten kannst.

1. Stromtarif prüfen und Anbieter vergleichen

Der größte Hebel liegt oft nicht im einzelnen Gerät, sondern im richtigen Stromtarif. Viele Haushalte stecken seit Jahren im gleichen Grundversorgungstarif und zahlen deutlich zu viel.

  • Überprüfe, ob du noch im Grundversorgungstarif bist.
  • Nutze einen Strompreisvergleich, um dir aktuelle Angebote anzeigen zu lassen.
  • Vergleiche vor allem Arbeitspreis (ct/kWh) und Grundpreis (€/Monat).

2. Standby-Verbrauch vermeiden

Fernseher, Spielekonsole, Router oder Kaffeemaschine verbrauchen oft auch dann Strom, wenn du sie gar nicht aktiv nutzt. Der sogenannte Standby-Verbrauch kann sich im Jahr auf viele Kilowattstunden summieren.

  • Nutze schaltbare Steckdosenleisten für TV-Ecke & Büro.
  • Schalte Geräte wirklich aus, statt sie nur in den Standby zu schicken.
  • Bei neuen Geräten auf „Auto-Power-Off“-Funktionen achten.

3. Alte Stromfresser austauschen

Kühl- und Gefrierschränke, alte Waschmaschinen oder Trockner können wahre Stromfresser sein. Moderne Geräte mit guter Effizienzklasse verbrauchen oft nur einen Bruchteil davon.

Rechne grob nach: Ein neues Gerät kostet zwar Geld in der Anschaffung, kann sich aber über den geringeren Verbrauch nach ein paar Jahren rechnen.

4. Richtig heizen – Strom und Gas zusammen denken

Wenn du elektrisch heizt (z.B. mit Infrarotheizung, Heizlüfter oder Wärmepumpe), spielt auch dein Stromverbrauch eine zentrale Rolle. Aber selbst mit klassischer Gasheizung kannst du durch geschicktes Heizen Energie sparen:

  • Räume nur so stark beheizen, wie du sie wirklich nutzt.
  • Heizung nicht komplett abdrehen, sondern moderat absenken.
  • Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen verdecken.

5. Beleuchtung auf LED umstellen

Glühbirnen und Halogenlampen sind echte Stromfresser. LED-Leuchtmittel verbrauchen bis zu 80–90 % weniger Energie bei vergleichbarer Helligkeit.

  • Nach und nach alle alten Leuchtmittel durch LEDs ersetzen.
  • Auf warmweiße LEDs (ca. 2700–3000 K) für Wohnräume achten.
  • In Fluren oder Treppenhäusern Bewegungsmelder nutzen.

6. Küche: effizient kochen & kühlen

In der Küche laufen viele Geräte mit hohem Strombedarf – Herd, Backofen, Kühlschrank, Gefriertruhe, Geschirrspüler. Mit ein paar Gewohnheiten lässt sich auch hier sparen:

  • Immer mit Deckel kochen, Topfgröße an die Herdplatte anpassen.
  • Wasser im Wasserkocher erhitzen statt auf der Herdplatte.
  • Kühlschrank nicht neben Herd oder Heizung platzieren.
  • Türdichtungen regelmäßig prüfen und vereiste Gefrierfächer abtauen.

7. Waschmaschine & Trockner optimal nutzen

Auch beim Waschen und Trocknen lassen sich schnell ein paar Euro sparen:

  • Lieber mit 30–40 °C waschen, wenn möglich – das spart viel Energie.
  • Maschine voll beladen, aber nicht überladen.
  • Auf den Trockner verzichten, wenn du genug Platz zum Aufhängen hast.

8. Verbrauch sichtbar machen: Stromzähler & Messgeräte nutzen

Was man misst, kann man besser steuern. Einfache Zwischenstecker mit Verbrauchsanzeige oder smarte Stromzähler zeigen dir, welche Geräte besonders viel ziehen.

Notiere dir ein paar Wochen lang regelmäßig den Zählerstand und schau, welche Maßnahmen wirklich etwas bringen – so vermeidest du reines „Bauchgefühl“.

Fazit: Tarif wechseln & Verhalten anpassen

Zusammengefasst gibt es zwei große Stellschrauben beim Stromsparen:

  1. Den passenden Stromtarif wählen – statt teurem Grundversorgungstarif.
  2. Den eigenen Verbrauch mit einfachen Gewohnheiten senken.

Mit dem Strompreisvergleich auf BobbyCheck findest du schnell passende Tarife. Kombiniert mit den Tipps aus diesem Ratgeber kannst du deine Stromkosten nachhaltig reduzieren.